Szenenausschnitte zu "Wie man Hasen jagt" von Georges Feydeau, in der Übersetzung von Elfriede Jelinek und der Fassung für das Salzburger Straßentheater 2014 von Klaus Gmeiner.
Donnerstag, 31. Juli 2014
Samstag, 26. Juli 2014
Hasen und Kaninchen
Szenenausschnitte zu "Wie man Hasen jagt" von Georges Feydeau, in der Übersetzung von Elfriede Jelinek und der Fassung für das Salzburger Straßentheater 2014 von Klaus Gmeiner.
Samstag, 19. Juli 2014
Freitag, 18. Juli 2014
Le spectacle commence - Premiere heute 16.00 Uhr Stiegl Brauwelt
Termine und Orte: http://www.kulturvereinigung.com/de/strassentheater/strassentheater-2014/
Donnerstag, 6. Februar 2014
In Vorbereitung 2014
Das Salzburger Straßentheater bereitet für die Zeit von 18. Juli bis 10. August 2014 die Komödie "Wie man Hasen jagt" von Georges Feydeau in der Übersetzung von Elfriede Jelinek und der Regie und Fassung für das Salzburger Straßentheater von Klaus Gmeiner vor. Klaus Gmeiner wird 2014 zum 30. Mal die Produktion des Salzburger Straßentheaters leiten.
Im Video spricht Klaus Gmeiner über seine Theaterarbeit.
Das Salzburger Straßentheater ist ein Kleinod in der kulturellen Landschaft der Stadt. Gäbe es dieses nicht, müsste es erfunden werden! Seine Gründung im Jahr 1970 geschah zu einer Zeit des kulturellen Aufbruchs durch den Regisseur Oskar Fritz Schuh, der Jahre zuvor selbst bei den Salzburger Festspielen inszeniert hatte. In dieser Zeit brachte man qualitätsvoller, kultureller Arbeit die entsprechende Wertschätzung entgegen. Kunst auf hohem Niveau sollte einem breiten Publikum zugänglich werden. Mit der Gründung des Straßentheaters bekamen die elitären Festspiele ein Sommertheater bei freiem Eintritt zur Seite gestellt. Bis heute spielt das Salzburger Straßentheater Stücke der Weltliteratur bei freiem Eintritt und liegt damit international im Trend.
Klaus Gmeiner übernahm nach dem Tod des Gründers 1984 die Leitung des Salzburger Straßentheaters. Gmeiner (*1931) stammt aus Bregenz und hat am Salzburger Mozarteum Schauspiel studiert. Am Salzburger Landestheater, an den Vereinigten Bühnen Graz und am Salzburger Marionettentheater führte er Regie. Er war Oberspielleiter und Opernregisseur am Stadttheater St. Gallen bevor er in Salzburg 25 Jahre lang als Leiter der Literatur- und Hörspielabteilung im ORF- Landesstudio Salzburg kontinuierlich für hohe Qualität der Literatursendungen sorgte. Dazu kooperierte er wiederkehrend mit internationalen Festspielkünstlern für Literatursendungen und Hörspiele und hat sich dabei hohe Verdienste in der Vermittlung von Literatur erworben.
Für das Salzburger Straßentheater erstellt der Theater- und Hörspielregisseur seit 1985 mit großem Erfolg spielbare Fassungen der Stücke für den Thespiskarren. Zusätzlich dazu, gelingt es ihm als Regisseur der alten Schule, mit einer plausiblen Personenführung und einem dem Text Sinn gebenden Körpereinsatz der Schauspieler und der Wahl einiger weniger, die Personen gut charakterisierenden, Requisiten den Ablauf des Spiels kurzweilig zu gestalten. Er legt höchsten Wert auf die Sprache. Basis sind eine gut verständliche Bühnensprache, die ohne Mikrophone auskommen will und eine niveauvolle Textfassung.
Darüberhinaus legt der Regisseur höchsten Wert auf Bühnenbild und Kostüm. Die seit Jahrzehnten bewährte Kooperation mit dem Bühnenbildner Bernd-Dieter Müller wird auch heuer wieder fortgesetzt.
Sonntag, 11. August 2013
Und die Gschicht hat an SCHLUSS
| Klaus Gmeiner, Elisabeth Fuchs und Josefa Hüttenbrenner von der Salzburger Kulturvereinigung nach der erfolgreichen Premiere 2013. Foto © Elisabeth Rath |
Das Salzburger Straßentheater ist ein Kleinod in der kulturellen Landschaft der Stadt. Gäbe es dieses nicht, müsste es erfunden werden! Seine Gründung im Jahr 1970 geschah zu einer Zeit des kulturellen Aufbruchs durch den Regisseur Oskar Fritz Schuh, der Jahre zuvor selbst bei den Salzburger Festspielen inszeniert hatte. In dieser Zeit brachte man qualitätsvoller, kultureller Arbeit die entsprechende Wertschätzung entgegen. Kunst auf hohem Niveau sollte einem breiten Publikum zugänglich werden. Mit der Gründung des Straßentheaters bekamen die elitären Festspiele ein Sommertheater bei freiem Eintritt zur Seite gestellt. Bis heute spielt das Salzburger Straßentheater Stücke der Weltliteratur bei freiem Eintritt und liegt damit international im Trend.
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| Klaus Gmeiner 2013 Foto © Elisabeth Rath |
| Auf der Probe 2013: Klaus Gmeiner im Gespräch mit den Schauspielern Johannes Kaiser (links), Leo Braune (rechts) Foto © Elisabeth Rath |
| Leo Braune als Nebel 2013 vor dem Bühnenbild zu "Liebesgeschichten und Heiratssachen" von Bernd-Dieter Müller Foto © Elisabeth Rath |
Darüberhinaus legt der Regisseur höchsten Wert auf Bühnenbild und Kostüm. Die seit Jahrzehnten bewährte Kooperation mit dem Bühnenbildner Bernd-Dieter Müller hat auch heuer wieder zu ausgesprochen poetischen Bühnenräumen geführt. Völlig unkompliziert verwandelten sich die Kulissen vom Landhaus ins Wirtshaus oder in den Salon oder in ein Landhaus in der grünen Landschaft. Das reizvolle Zusammenspiel der gemalten Figuren auf dem Prospekt mit den Spielern auf der Bühne ist auffällig. Der gekonnte Einsatz der Farben des gemalten Bühnenbildes in Kombination mit den bedachtsam gewählten Kostümen, muß besonders hervorgehoben werden. Kostüme und Maske sind stark im Einsatz und rufen damit beim Betrachter die Zeit Nestroys wach. Perücken und Mieder für die Damen, Gilets für die Herrn, außerdem Gehrock, Käppchen und Spazierstock, alles Versatzstücke aus der Entstehungszeit des Stückes, dessen Inhalt allerdings, allgemein gültige Themen aufgreift, Charaktere zeigt, die nichts an Aktualität eingebüßt haben: Neureiche, Lügner, Intriganten, Liebeshungrige, Adlige die ihre Herkunft über alles stellen, Naive, vom Leben Geprüfte.
| Von Links: Kerstin Raunig als Fanny, Susanne Altschul als Lucia Distel, Leo Braune als Nebel, Johannes Kaiser als Fett. Foto © Elisabeth Rath |
| Ludwig Kaschke als Marchese Vincelli bei einer Aufführung im Park von Schloss Hellbrunner 2013. Publikum und Umgebung spielen mit. Foto © Elisabeth Rath |
Walter Müller hat die Couplets, also die Strophen für die beiden Lieder der Figur des Nebel geschrieben, die das Spiel in die Gegenwart bringen. Da wird aktuelle Politik satirisch aufgerollt, der Finanzskandal im Land Salzburg und der Rücktritt der Landeshauptfrau, die kürzlich aufgedeckte Tatsache der allgemeinen Überwachung großer Teile der Bevölkerung im Internet und beim Telefonieren, die lokale Verkehrspolitik in Salzburg, die seltsame Blüten treibt oder das Aufsehen erregende Verhalten des Intendanten der Salzburger Festspiele Alexander Pereira, der vorzeitig aus seinem Vertrag aussteigt.
| Von Links: Ferdinand Seebacher als Alfred, die drei Musiker im Fenster Helmuth Gubi Klarinette, Rebekka Leisinger Fagott, Marlies Fürst Akkordeon, Wilfried Steiner als Wirt. Foto © Elisabeth Rath |
Nicht nur Nebel wendet sich in seinen Couplets direkt ans Publikum, auch die anderen Figuren sprechen in der Tradition des Johann Nestroy so nebenbei immer wieder mit dem Publikum. In all den Verwechslungen wird das Publikum zum Mitspieler, amüsiert sich und darf angesichts des an Sprachspielen reichen Textes immer wieder auch mal nachdenken, so wenn es etwa heißt: "Die Dame Lucia wird erst dann skartiert, wenn der Marquis Vater im Talon ist." Komödie auf hohem Niveau. Die Kondition der Schauspieler und Musiker war mit etwa 40 Vorstellungen in knapp vier Wochen bei extremer sommerlicher Hitze aufs Äußerste gefordert.
2013: geschätzte 17.000 bis 20.000 Besucher.
| Pittoreskes Publikum 2013 in Hellbrunn Foto © Elisabeth Rath |
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| Viel Publikum bei der Vorstellung im Hof des Klosters St. Peter in Salzburg im Rahmen des Festes zur Festspieleröffnung 2013 Foto © Elisabeth Rath |
| Die Premiere 2013 fand im vollen Garten der Stieglbrauerei statt, ein idealer Platz, spielt doch das Stück gleich zu Beginn in der Wirtsstube. Foto © Elisabeth Rath |
| Junges Publikum, auch heuer waren alle Vorstellungen bei freiem Eintritt zugänglich. Foto © Elisabeth Rath |
Samstag, 10. August 2013
Und die Gschicht hat ein End
Heute Samstag
Vorstellung 17.00 Uhr Straßwalchen ÖKO Hauptschule, 20.30 Uhr Hauptschule/bei Regen Feuerwehr
Morgen Sonntag
Abschlußvorstellungen: 16.00 Oberalm Kirchplatz, 20.30 Uhr Grödig Schulpark
http://www.kulturvereinigung.com/de/strassentheater/termine-2013/
Vorstellung 17.00 Uhr Straßwalchen ÖKO Hauptschule, 20.30 Uhr Hauptschule/bei Regen Feuerwehr
Morgen Sonntag
Abschlußvorstellungen: 16.00 Oberalm Kirchplatz, 20.30 Uhr Grödig Schulpark
http://www.kulturvereinigung.com/de/strassentheater/termine-2013/
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